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BUDET – Gemeinsam ein demokratisches Europa aufbauen

 

 

 

Nach dem Übergang der südeuropäischen Länder in den 70er Jahren und der mitteleuropäischen Länder in den 80er Jahren von totalitären und autoritären Regimen zu demokratischen Systemen und der demokratischen Konsolidierung, die zur Erweiterung der Europäischen Union führte, sind nun bedrohliche Phänomene aufgetreten: statt einer weiteren Konsolidierung der Demokratie haben freiheitsfeindliche, volkstümliche und extreme politische Strömungen an Boden gewonnen. Die Bürgerinnen und Bürger scheinen die Lehren aus den vergangenen totalitären Regime vergessen zu haben und sind desinteressiert an politischen und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten.

 

Das Projekt untersucht bürgerschaftliche Beteiligung und demokratische Eigenverantwortung in sechs europäischen Ländern: Deutschland, Griechenland, Ungarn, Polen, Portugal und der Slowakei im letzten Jahrzehnt ihrer totalitären Regime. Dabei wird in allen Ländern ein bestimmtes Feld in den Fokus genommen, indem Videointerviews mit älteren Aktivisten gemacht werden, die in folgende politische Bewegungen eingebunden waren:
• Kampf für Meinungsfreiheit – Samisdat in Ungarn
• Gewerkschaften – Solidarität in Polen
• Demokratische Bewegungen, die durch die katholische und evangelische Kirche unterstützt wurden – in der Slowakei und in Deutschland
• Streiks und Massendemonstrationen an Universitäten – in Griechenland und Portugal.

 

Ein nationaler und transnationaler Dialog innerhalb der Zivilgesellschaft soll gestärkt werden. Dieser bezieht sich zum einen auf die Vergangenheit und den Kampf für Demokratie in totalitären Regimen, zum anderen auf die Gegenwart mit Blick auf die Bedrohungen der demokratischen Errungenschaften, der Bürgerrechte und der Gegengewichte.

 

Wie unser Projekttitel „Gemeinsam ein demokratisches Europa gestalten“ es schon ausdrückt, stellen wir ein Forum für junge Bürgerinnen und Bürger bereit, die in bestimmten Bereichen keine lebendigen Erinnerungen haben, mit dem Ziel:
• sich über Erfahrungen mit Diktaturen bewusst zu werden, indem Treffen mit ältere AktivistInnen arrangiert werden
• einen aktiven Schritt von passiver Erinnerung zu aktiver Beteiligung zu gehen
• die demokratischen Errungenschaften mit der Unterstützung der Menschen zu erhalten, die totalitäre Regime erlebt haben und in soziale Bewegungen gegen Totalitarismus und Autoritarismus eingebunden waren.
• moderne und innovative Methoden zu nutzen, um das Bewusstsein über die Vergangenheit zu erhöhen und Demokratie und Meinungsfreiheit voranzubringen

 

 

This project has been co-funded by the <strong><em>Europe for Citizens</em></strong> Programme of the European Union.

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