About This Project

NO2WAR

 

 

 

 

NO2WAR entstand aus der Erkenntnis heraus, dass ausländerfeindliche, intolerante und diskriminierende Einstellungen in Europa zuletzt stetig zunahmen. Das Projekt bringt 5 Länder und 7 Partnerorganisationen zusammen, die dafür einstehen, das Gedenken an vergangene totalitäre Regime aufrechtzuerhalten und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern. Das Ziel von NO2WAR ist, durch die Erinnerung an vergangene Migrationsbewegungen vor allem in Mitteleuropa stereotype Bilder zu dekonstruieren und eine andere Wahrnehmung von MigrantInnen und Geflüchteten zu schaffen.

 

In der „How we view History“-Recherchephase wird untersucht, wie Hassreden und Propaganda in totalitären Regimen entstand und wie dies zur Radikalisierung von lokalen Gemeinschaften und Neuankömmlingen beitrug. Im Zuge eines internationalen Workshops werden die Inhalte an die Bedarfe der Partnerländer angepasst. Deren Repräsentanten werden dabei geschult, Lehrvideos aufzunehmen und „History and Us – Lessons Learned“-Workshops zu leiten, um interaktive Lernmethoden bekannt zu machen. In der Schlusskonferenz wird die Basis für einen weiterführenden kulturellen Dialog und gegenseitiges Verständnis gelegt. Das Erbe von NO2WAR ist ein europäisches Netzwerk junger Aktivisten und aufstrebender Führungskräfte im Bereich Migration. In diesem Rahmen werden Videos und Ratgeber erstellt, welche den interkulturellen Dialog und gegenseitiges Verständnis fördern und die bürgerschaftliche Beteiligung von Drittstaatenangehörigen unterstützen. Diese Ergebnisse bleiben über das Projekt hinaus bestehen und tragen zur Vernetzung einer größeren europäischen Gemeinschaft bei.

 

Zudem sucht NO2WAR nach angemessenen Antworten auf die zunehmende Politikverdrossenheit in Europa und versucht, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an demokratischen Prozessen in der EU zu fördern.

Der Vergleich verschiedener Sichtweisen kann helfen, derartige Herausforderungen anzugehen; durch Workshops und Konferenzen und den Einbezug digitaler Medien (Videos, Online-Umfragen etc.) bekommen EU-BürgerInnen und Geflüchtete eine Plattform, auf der ihre Stimmen Gehör finden.

 

Schlussendlich können durch das Herausstellen erfolgreicher Modelle, Expertise und Praxiserfahrungen innerhalb Europas geteilt werden, wodurch die europäische Dimension des Projekts noch vertieft wird. Um eine Vielzahl von Sektoren zu repräsentieren, bindet das NO2WAR-Konsortium eine ausgewogene Mischung aus Gemeinden, lokalen Behörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen ein.

 

Transnationale Veranstaltungen:
1) Vorbereitungstreffen: 20-22.08.2017 – Kistarcsa, Ungarn
2) Kick-off-Treffen: 22-24.10.2017 – Kistarcsa, Ungarn
3) Erstes transnationales Treffen: 12-15.02.2018 – Dresden, Deutschland
4) Zweites transnationales Treffen: 08-10.05.2018 – Olesnica/Wroclaw, Polen
5) Drittes transnationales Treffen : 22-24.10.2018 – Kistarcsa, Ungarn

 

 

Partner:
1) Gemeinde Kistarcsa – Kistarcsa, Ungarn
2) Jugend- & Kulturprojekt e.V. – Dresden, Deutschland
3) Kulturzentrum Olesnica – Olesnica, Polen
4) Aristoteles-Universität Thessaloniki – Thessaloniki, Griechenland

 

 

 

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