About This Project

SELC – Shoot.Edit.Learn & Connect [DE]

 

 

 

30.11.2016

 

Durch die Auseinandersetzung mit „den Anderen“, in diesem Fall Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens, in Form kultureller Interaktion und durch die Produktion von Lehrfilmen, in denen kulturelle und soziale Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Muslimen, Juden und Christen thematisiert und europäische Werte erklärt werden, zielte das Projekt „Shoot.Edit.Learn & Connect darauf ab, gegen Angst und Rassismus in unserem Umfeld vorzugehen.

 

Dies wurd durch formelle, non-formale und informelle Bildung erreicht, die eine Veränderung in Herzen und Köpfen anstößt. Indem die gemeinsamen Dinge, die uns ausmachen, – Wünsche, Hoffnungen, Hobbies, die Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens mit ihren christlichen deutschen Nachbarn gemeinsam haben, in den Vordergrund gerückt werden, wollen wir Antisemitismus und Islamfeindlichkeit bekämpfen.

Das Projekt wollte mit den neuen Mitgliedern der Dresdner Gemeinschaft – den Geflüchteten – in einen Dialog kommen, um sie bei der Integration zu unterstützen und ihnen zu helfen, nicht in einen Teufelskreis aus Missverständnissen und Hass zu geraten. Indem sie über europäische Werte, Rechte und Pflichten unterrichtet wurden, strebte das Projekt an, dass die neu Hinzugezogenen auch beginnen zu verstehen, wie sie die grundlegenden Menschenrechte wahrnehmen, um so die Verständigung zwischen den Religionen zu fördern. Wir glauben, dass Bildung und Verständigung zu einem Einvernehmen und zu einer Reduzierung der Bedrohung und damit zur Integration führen.

 

Im Projekt wurden Lehrfilme über Antisemitismus und Islamfeindlichkeit produziert. Das erste Video erzählt die Lebensgeschichten überwiegend junger Menschen: ein junger Muslim, eine junger Jude und ein junger deutscher Christ, die auf Video aufgenommen werden. Sie sprachen über ihre Kultur, ihre Religion, ihre Hobbies, ihren Lebensstil und ihre Vorurteile. Sie brachten ihre Hoffnungen und Träume zum Ausdruck und teilten ihre Sorgen und Ängste. Die jungen Leute konnten sich im Video nicht nur mit Worten ausdrücken, sondern auf jede mögliche Art und Weise, wie z.B. durch Musik, bildende  und darstellende Kunst, Straßenkunst, Sport, Kochen, Handwerk usw, um ihre Kreativität und Selbstdarstellung zu stärken.

 

Das zweite Video diente auch dazu, die Geflüchteten in umfassender Weise zu bilden und Meinungen und Standpunkte zu bestimmten Begriffen und Werten der Europäischen Union auszutauschen. Die Hauptprotagonisten des Videos waren Geflüchtete, die sowohl über Rechte und Freiheiten in der Europäischen Union sprachen als auch über ihre Rechte und Pflichten als Einwanderer.

Es folgten Diskussionen über die Gleichberechtigung der Geschlechter und Religionsfreiheit folgen und was das jeweils für sie bedeutet. Darüber hinaus wurde das Thema „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ diskutiert und analysiert. Die vorher erwähnten Begriffe und Werte wurden zuerst von einer Expertin beschrieben und erklärt, indem einige verständliche Beispiele vorgestellt wurden. Anschließend führte die Expertin ein Gespräch mit den Geflüchteten über diese Themen.

 

 

Ausstellung VOICES & IMAGES OF A NEW LAND

Ausstellung:  30.11.2016, 18-20 Uhr

Ort: Festspielhaus Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Karl-Liebknecht-Strasse 56, 01109 Dresden, Deutschland

 

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Kulturbüro Sachsen e.V., der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, des Ausländerrats Dresden e.V. und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste durchgeführt.

Das Projekt wurde durch das WORDS INTO ACTION Programm der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gefördert.

 

 

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